Seit 2021 in Gelsenkirchen-Horst

Wer hinter Amilisa steht

Amilisa ist ein inhabergeführter ambulanter Pflegedienst mit Sitz in Gelsenkirchen-Horst. Wir versorgen alle Stadtteile in Gelsenkirchen und Gladbeck, im Frühdienst ab kurz nach sechs und im Spätdienst bis in den späten Abend, dazu Rufbereitschaft außerhalb der Bürozeiten. Mit allen Pflege- und Krankenkassen haben wir einen Versorgungsvertrag, im SGB XI- wie im SGB V-Bereich. Von der Hilfe beim Duschen über die ärztlich verordnete Wundversorgung bis zu Hausnotruf und Essen auf Rädern bekommen Sie alles aus einer Hand.

Das ist die Auskunft, die in jedes Formular passt. Sie sagt nur wenig darüber, wie wir arbeiten.

Wir sind 2021 gestartet. Der Geschäftsführer sitzt im selben Büro wie das Team, geht ans Telefon und besucht die Kunden auch selbst, um sich ein Bild davon zu machen, ob die Versorgung so läuft, wie sie soll. Die Touren planen wir nach Stadtteilen, damit eine Familie drei bis fünf Gesichter kennenlernt und nicht zehn. Beraten und gepflegt wird in sechs Sprachen, in der Pflege selbst wie im Gespräch mit der Kasse.

Dazu kommt eine Reihe von Dingen, für die es keine Abrechnungsziffer gibt. Wir führen die Gespräche mit der Arztpraxis, wenn jemand dort nicht mehr durchkommt. Wir rufen im Krankenhaus an und fragen, ob etwas fehlt. Wir machen mittwochs zwei Stunden die Tür auf für jeden, der mit einem Bescheid nicht zurechtkommt, auch für Menschen, die nie Kunde bei uns werden.

Wir sind kein Konzern und wollen keiner werden. Was hier entschieden wird, wird hier entschieden.

Zwei Fahrzeuge von Amilisa mit pinkfarbener Beschriftung stehen nebeneinander auf einem Platz in Gelsenkirchen
Unsere Dienstfahrzeuge, jeden Tag in Gelsenkirchen und Gladbeck unterwegs.

Woran Sie uns erkennen

Dieselben Gesichter

Weil wir unsere Touren nach Stadtteilen planen, bleibt ein Gebiet in wenigen Händen. Nach zwei Wochen weiß die Pflegekraft, die zu Ihnen kommt, wo bei Ihnen die Handtücher liegen und in welcher Reihenfolge Ihre Mutter angezogen werden möchte.

Sechs Sprachen

Deutsch, Türkisch, Arabisch, Polnisch, Englisch und Spanisch, in der Pflege selbst wie im Gespräch mit der Pflegekasse. Warum das gerade bei Demenz zählt.

Termin in der Regel binnen 24 Stunden

Darum bemühen wir uns bei jeder Anfrage, und in aller Regel klappt es auch. Wer lieber schreibt als telefoniert, erreicht uns über WhatsApp.

Warum es Amilisa gibt

Wann haben wir eigentlich akzeptiert, dass alte Menschen nur noch versorgt werden?

Mit dieser Frage fing 2021 alles an. Am Anfang stand kein Businessplan. Am Anfang stand der Ärger darüber, dass für viele Menschen das Leben genau in dem Moment aufhört, in dem die Pflege anfängt.

Die Wohnung ist sauber, die Medikamente sind gestellt, die Wunde ist versorgt. Fachlich stimmt alles. Dann geht die Tür zu und der Nachmittag ist trotzdem noch elf Stunden lang.

Ambulante Dienste gab es in Gelsenkirchen 2021 schon genug. Einen weiteren zu haben war nicht der Punkt. Wir wollten die Sache umdrehen.

Die interne Überschrift

Ein Pflegeteam, das Erinnerungen pflegt.

So hieß das bei uns von Anfang an. Nach außen haben wir es nie geschrieben, nach innen richten wir uns bis heute danach.

Pflege wieder so machen, wie wir sie einmal gelernt haben. Man kommt herein und kennt den Menschen. Man weiß, wie er seinen Kaffee trinkt, worüber er sich freut und was er auf keinen Fall will. Man arbeitet keine Liste ab.

Dafür braucht es vor allem dieselben Gesichter. Wer bei uns versorgt wird, bekommt nicht jede Woche jemanden Neues an die Tür. Das ist der Unterschied, den Angehörige zuerst bemerken, und der, an dem bei uns die meiste Arbeit hängt.

Freitags machen wir Mutpause

So nennen wir das intern, und es klingt komischer als es ist. Einmal in der Woche holt jemand aus dem Team eine alte Geschichte zurück. Wir lesen einen Brief vor, der seit Jahren in der Schublade liegt. Wir suchen Fotos von einem Urlaub heraus, an den sich außer der Kundin niemand mehr erinnert.

Zum Geburtstag hängt ein Schalke-Schal am Bett. An einem Kühlschrank in Horst klebt seit Monaten eine Eintrittskarte fürs Stadion, die nie gültig war und die trotzdem niemand abnimmt.

Ein Nachmittag im Monat, den keiner abrechnet

Jede Pflegekraft bei uns darf einmal im Monat einen Nachmittag verschenken. Ohne Dokumentation, ohne Leistungsnachweis, ohne dass jemand auf die Uhr schaut. Sie geht dann zu jemandem, der einfach reden möchte.

Dasselbe gilt außerhalb der Versorgungszeit. Wir kommen auf einen Kaffee vorbei, bringen ein Stück Kuchen mit und bleiben eine halbe Stunde sitzen. Bei keiner Kasse lässt sich das abrechnen, und wir rechnen es auch nicht ab.

Wir sammeln Lebensmomente

Jeder aus dem Team nimmt sich vor, einmal im Monat mehr zu hinterlassen als eine erledigte Leistung. Ein Spaziergang um den Block, wenn die Sonne scheint. Ein Lieblingslied von 1962, das jemand seit dreißig Jahren nicht gehört hat. Ein Stück Kuchen, das man zu zweit isst. Manchmal ein kleiner Ausflug, wenn es die Kräfte hergeben.

Das ist unser Anspruch an uns selbst und kein Zusatz im Vertrag. Aber wir halten uns daran.

Besonders wichtig wird das bei den Menschen, die niemanden mehr haben. Für sie ist der Besuch am Vormittag oft der einzige Kontakt des Tages. Dann bleiben wir länger.

Ob das funktioniert, steht in keiner Statistik. Es sind zwei Sätze, an denen wir uns messen. Der eine kommt von unseren Kundinnen und Kunden: „Heute war ein schöner Tag.“ Der andere von Angehörigen: „Ich habe meinen Vater lange nicht mehr so glücklich gesehen.“ Diese beiden Sätze sagen mehr über unsere Arbeit als jede Zahl im Dienstplan.

Wirtschaftlich arbeiten müssen wir wie jeder Betrieb, daran führt nichts vorbei. Aber Amilisa ist nicht entstanden, weil sich mit Pflege Geld verdienen lässt. Es ist entstanden, weil wir es anders machen wollten.

Woran wir uns messen lassen, ist am Ende einfach, nämlich dass Menschen so lange wie möglich zu Hause bleiben können. Ambulant vor stationär steht so im Gesetz. Für uns ist es der Grund, warum es uns gibt.

Abdelmajid El Aidi, Geschäftsführer von Amilisa

„Wir reden über Ihre Situation, bevor wir über Leistung sprechen.“

Abdelmajid El Aidi
Geschäftsführer, Amilisa GmbH · gegründet 2021 in Gelsenkirchen-Horst

Wenn jemand nicht mehr da ist, wo wir hinkommen

Wir schicken keine Genesungskarten

Wenn einer unserer Kunden ins Krankenhaus kommt oder in die Kurzzeitpflege geht, hört für uns die Versorgung auf. Der Kontakt nicht.
Nach fünf Tagen rufen wir das erste Mal an. Danach etwa alle zehn bis zwölf Tage wieder. Die Frage ist immer dieselbe. Wie geht es Ihnen, und fehlt Ihnen etwas?
Das ist keine Höflichkeit. Viele der Menschen, die wir versorgen, haben niemanden, der für sie packt. Es kommt vor, dass jemand nach zwei Wochen im Krankenhaus liegt und nichts mehr zum Wechseln hat, weil niemand da war, der es gebracht hätte. Wir haben deshalb auch schon Unterwäsche gekauft und vorbeigebracht. Das ist banal und dauert eine halbe Stunde, und für den Menschen im Bett ist es der Unterschied zwischen versorgt und vergessen.
Wenn es sich einrichten lässt, fahren wir hin. Mit einer Kleinigkeit, für eine halbe Stunde. Wir schaffen das nicht bei jedem und wir tun nicht so, als wäre es anders. Aber wir schaffen es öfter, als man denkt.

Auch wenn jemand geht

Manchmal reicht die ambulante Pflege nicht mehr und jemand zieht ins Heim. Dann fahre ich in der Regel selbst hin und verabschiede mich, und ich schaue, ob der Mensch dort gut angekommen ist.
Der Grund ist einfach. Wir kommen morgens in die Wohnung, wir helfen beim Waschen, wir sehen Menschen in einem Zustand, den sonst niemand sieht. Man geht in das Vertraulichste eines Menschen hinein. Wenn man das ein oder zwei Jahre lang getan hat, dann verabschiedet man sich auch ordentlich und nicht mit dem letzten Leistungsnachweis.
Den Angehörigen stehen wir in dieser Übergangszeit weiter zur Verfügung, auch wenn wir dann niemanden mehr versorgen.
Abdelmajid El Aidi, Geschäftsführer

Pflege ist kein Katalog

Wir reden über Ihre Situation, bevor wir über Leistung sprechen. Was dabei herauskommt, sieht in jeder Wohnung anders aus, und genau deshalb steht bei uns am Anfang eine halbe Stunde Zuhören und keine Liste.

Deshalb beginnt bei uns alles mit einem Gespräch bei Ihnen zu Hause, kostenlos und unverbindlich.

Was Sie über uns wissen sollten

Versorgungsvertrag mit allen Kostenträgern
Im SGB XI- wie im SGB V-Bereich. Mit der Kasse rechnen wir selbst ab, Sie bekommen davon nichts auf den Tisch.

Gelsenkirchen und Gladbeck
Alle Stadtteile beider Städte. Kurze Wege bedeuten Pünktlichkeit.

Volles Leistungsspektrum
Von der Grundpflege über die Behandlungspflege bis zu Hausnotruf und Essen auf Rädern.

Amilisa GmbH
Geschäftsführer Abdelmajid El Aidi, Buerer Straße 23, 45899 Gelsenkirchen.

Nachzulesen bei Google

Was unsere Kundinnen und Kunden sagen

★★★★★

„Sehr sehr gute Leute. Die sind sehr zuverlässig. […] Der Chef kommt manchmal einfach mit Kaffee und Kuchen vorbei. […] Vielen vielen Dank. Wir können sogar dieses Jahr nach langer Zeit in den Urlaub. Danke an euch 😍“

Nina Manczunzik
Google-Bewertung · Juli 2026

★★★★★

„Ich bin sehr froh […]. Sie werden gut versorgt und alles passt gut. […] Die Schwestern kümmern sich liebevoll. Vielen Dank 🙏 Macht weiter so“

Claudia Hohenstätter
Google-Bewertung · April 2026

★★★★★

„Sehr kompetent und zuvorkommend
Kann ich nur weiterempfehlen“

Nouredine
Google-Bewertung · Juli 2026

Zitiert wie im Google-Profil, gekürzt an den mit […] markierten Stellen. Gekürzt haben wir dort, wo Angaben zur Gesundheit oder zur Familie einzelner Menschen stehen, denn die gehören nicht auf unsere Website. Die vollständigen Bewertungen stehen im Google-Profil öffentlich. Sie müssen uns nicht glauben, Sie können es nachlesen.

Lernen Sie uns kennen.

Ein Gespräch bei Ihnen zu Hause sagt mehr als jede Website. Rufen Sie an. Spätestens am Tag nach Ihrem Anruf sitzen wir bei Ihnen am Tisch.

Montag bis Donnerstag 9.00–15.30 Uhr · Freitag 9.00–14.30 Uhr

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